Archiv für den Monat: August 2014

WSL_schriftmarke

Werk.Stadt.Laden & Konglomerat e.V.

Einige haben es vielleicht mitbekommen… Die Holzwerkstatt des Werk.Stadt.Laden musste in den letzten Monaten oft umziehen und der WSL ist aktuell eher Werk.Stadt.Lager als Laden. Um weiterzukommen erschließt der WSL und Konglomerat e.V. nun eine Fläche in der Rosenstrasse für die Holzwerkstatt und Lagerfläche.

Jede(r) UnterstützerIn und neue Mitglieder sind willkommen. Mitmachen ist da die Devise. Hier gehts zum Mitgliedsantrag für den Verein hinter FabLabDD und Werk.Stadt.Laden.

FabStation #3 – Hole of Fame – Werkstattgallerie

Ein polyfunktionaler Ort, entstanden aus dem kollektiven Raumbedürfnis einer handvoll kreativer Menschen. Obwohl die Galerie in verschiedenen Medien und mit verschiedenen Stilen arbeitet, ist ihr Blick auf die Welt, der gegenseitige Respekt sowie der Wille, etwas Eigenes zu gestalten, gemeinsamer Nenner der dort versammelten Personen.

 

Zeitraum und Lage der Station

Bis 28. August findet ihr uns auf der Königsbrücker Strasse 39 in der „Hole of Fame„.

 

Der Ort und Gastgeber

Bis Ende August ist der Projektraum Hole of Fame unser Gastgeber:

Seit 2012 gibt es im ehemaligen Spielwarengeschäft auf der Königsbrücker Straße 39 den Projektraum HOLE OF FAME. Es gibt hier unter anderem Kunstausstellungen, Konzerte oder Lesebühnen. Im HOLE OF FAME treffen bildende Künstler, Musiker, Schauspieler, Fotografen, Literaten, Filmemacher und Lebenskünstler aufeinander.

 

Programm

Hier gibts das aktuelle Programm

METAFAB fördert dein Projekt, wenn du es offen machst!

openS+H_50Mit dem dem Work-Piece unterstützt das Projekt METAFAB die Entwicklung und Bereitstellung von freiem Wissen und Produkten. Von Hardware, über Software bis zu Schriftstücken, kann das Werkstück an dem gearbeitet wird unterschiedlichste Form annehmen.

 

Förderprogramm

Menschen und Gruppen die ihre Idee, Bau- oder Forschungsprojekt unter einer Creative Commons Lizens stellen und es hier öffentlich dokumentieren, bekommen folgende Leistungen zur Verfügung gestellt:

      • kostenfreie Nutzung der im FabLabDD vorhandenen Technolgien und Werkzeuge
        (U.a. 3D-Drucker, Lasercutter, Hand und Elektrowerkzeuge)
  • Übernahme der Materialkosten
  • Erstattung von Reisekosten
Voraussetzungen
  • Wichtiger als ein vollendetes Ergebnis ist die ausführliche und verständliche Dokumentation der Arbeit. Im Vordergrund steht das Ziel, die Entwicklungen für Dritte zugänglich zu machen und damit die Möglichkeit zu geben, die Arbeit am Werkstück aufzugreifen und fortzuführen.
  • Das WorkPiece muss mindesten unter einer Namensnennung-Nicht kommerziell 4.0 International Lizens gestellt werden, im besten Fall unter einer Namensnennung 4.0 International Lizens
Matti schlägt im frei geräumten SLUB Makerspace ein Rad

Makers Wanted!

Da ist noch Platz für dich und deine Ideen!

Es werden stets Ideen für Kurse, Leute für die Betreuung, Ideen und Mitgestalter gesucht. Die Welt auf den Kopf stellen? Du bist das FabLab, Du gestaltest die Werkstatt. Also mach mit. FabLab Mitstreiter welche Werkstattzeiten betreuen erhalten die Kurse ermäßigt bzw. kostenlos.

Melde dich am besten via Email bei uns oder komm zu den Werkstattzeiten mal vorbei.

Formula Student meets FabLabDD

Wir haben mit unseren 3D-Druckern und gemeinsamem Drucker-Fachsimpeln dem Dresdner Formula Student Team geholfen. Das Problem: günstig eine Halterung für die Nase des Renners bauen bzw. drucken. Wir sind gespannt ob die Nase hält was das Material verspricht und wünschen viel Erfolg!

Hier der Beitrag von Robert:

Befestigung der Nase am Fahrzeug „JulE“ Saison 2013/14Renner
Prinzip: An jedem Rennfahrzeug der Formula Student befindet sich ein „Crash Element“ am vorderen Teil des Fahrzeugs.

Nase

Dieses soll im Falle eines Unfalls den Aufprall dämpfen. Um das „Crash Element“ zu verdecken und gleichzeitig bessere aerodynamische Eigenschaften des Fahrzeuges zu erreichen wird eine Nase angebracht. Diese Nase wurde in den Jahren zuvor angeschraubt, was aufwendig war und die Aerodynamik negativ beeinflusste. In der Saison 2013/14 wird die Nase das erste Mal ohne Schrauben befestigt, dafür aber mit Führungsschiene und Pilzköpfen als Einhängsystem.

nackte Nase

Die Führungsschienen werden auf der AIP befestigt und die Pilzköpfe kommen an Winkel in der Nase.

halter

Um einen reibungsfreien Ablauf der Rennen zu sichern wurden diverse Tests an den Führungsschienen und den Pilzköpfen durchgeführt.

Speziell für die Führungsschienen bedeutete dies einen Test zu dem Einfluss der thermischen Beanspruchung auf die Funktionstüchtigkeit (Erwärmung auf ca. 65°C) und einen Dauerfestigkeitstest mit 1000 „Ein- und Ausrastern“. Da es sich bei den Führungsschienen um kein Normteil handelt und uns eine Fertigung dieser nicht möglich ist, sind wir sehr dankbar mit dem FabLab Dresden einen zuverlässigen Partner gefunden zu haben.

Da das FabLab Dresden über die notwendige Ausrüstung und das notwendige Fachwissen verfügt, war es uns möglich mehrere Materialien auf ihre Eigenschaften zu testen und Führungsschienen zu drucken, welche die erforderlichen Tests mit Bravour gemeistert haben.

Wir bedanken uns sehr bei der FabLab Crew für die reibungslose Zusammenarbeit und deren hohe Motivation und hoffen auch in Zukunft weiter mit dem FabLab Dresden arbeiten zu dürfen.

Rückblick – Arbeit am Dome in der FabStation SLUB – maker in residence


WorkPiece BlinkenDome – Timelapse Aufbau on Vimeo.

 

Vor dem MetaFab wurde das Licht in der Sniega Buda von einem Arduino gesteuert. Damit waren schon eindrucksvolle, aber recht einfache Animationen möglich, welche umständlich in C programmiert werden mussten. Im Prinzip waren es 2-dimensionale Muster, dargestellt auf einen 3-dimensionlanen Matrix. 
Die Idee, den Aufenthalt im Zelt zu einer Reise zu machen, wollten wir während des Metafabs umsetzen. Mit dem Zelt wie in einer Seifenblase durch einen mit Farbe gefüllten Raum zu reisen und darin unterschiedlichste Dinge zu entdecken. Dafür war die Leistungs eines Arduinos viel zu knapp bemessen, weswegen wir uns für einen Raspberry Pi entschieden, die LEDs anzusteuern.
Das WorkPiece im MetaFab bestand daraus, eine Möglichkeit zu schaffen, mit der LED-Matrix im Zelt einen echten 3-dimensionalen Raum abzubilden und das Zelt eigenhändig durch diesen Raum zu steuern. Das ist durch viel Programmierarbeit auch gelungen. Jetzt kann man in typischen Grafikprogrammen Räume bauen oder auch Videos zu Räumen „aufstapeln“. Die Steuerung erfolgt dann über einen Beschleunigungssensor, wobei Manipulationen auf allen Raumachsen, in alle Raumrichtungen und in der Größe der abgebildeten Halbkugel möglich sind. Dabei ist ziemlich viel Code entstanden, den wir öffentlich bereitstellen und von allen genutzt werden kann!

 

Download Source Code – Blinken Dome (aka Sniegabuda)

source code for interactive led matrix (voxelspace) power for Raspberry Pi