Teelicht

Teelicht auf der Gründerwoche?

Wir, drei Studenten der TUDresden entwickelten im Rahmen der Gründerwoche (www.gruenderwoche-dresden.de) die Idee Frauenkirchen-Teelichthalter zu produzieren und den Erlös einer gemeinnützigen Einrichtung zukommen zu lassen. Wir fanden eine gemeinfreie Vorlage im Internet. Uns wurde jedoch schnell klar, dass professionelle Fertigungstechniken her müssen. Zum Glück gibt es mit dem FabLab Dresden eine Möglichkeit schnell und günstig schöne Dinge – die über das reine Basteln hinaus gehen – herzustellen. Wir hatten gemeinsam viel Spaß im FabLab und dabei die Möglichkeit unseren Teelichthalter schrittweise zu optimieren. Wir werden in Zukunft sicher wiederkommen.

Kevin, Laverne & Elisa

Kontakt für Fragen (Elisa): elisa.freundel at mailbox.tu-dresden.de

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Bunte Filamente

Flexibel, bunt oder holzig? 3D-Druck Spezialmaterial

Wir haben uns mal umgeschaut in der Materialwelt für unsere 3D-Drucker. Gerade in den letzten Monaten sind viele neue Materialien auf den Markt gekommen. Alles zu testen oder ins Lab zu stellen geht leider nicht. Aber wir bekommen auch immer mal wieder Testpakete, kaufen zu FabLab Konditionen oder aus Neugier ein…

reichlich Auswahl beim Druckmaterial

reichlich Auswahl beim Druckmaterial

Aktuell haben wir folgende Spezialfilamente vor Ort (fast alles PLAs):

Material Größe
Carbon (Protopasta, USA) 3mm und 1,75mm
Stick Filament (kommt aus Italien), alle 0,5m wechselt die Farbe in 3mm
 Thermochrome (FormFutura) Schwarzes PLA welches bei rd 30Grad C durchsichtiger wird (Transparent wäre übertrieben)  3mm
ColorFabb (NL)
BronzeFill
(schweres, nach Schleif- und Polierarbeit Bronze schimmerndes PLA)
3mm
XT – in Weiß, Klar, rot und Schwarz – Lebensmittelecht, Haltbarer als PLA
(damit wurde z.B. das Formula Student Teil gedruckt)
in 3mm
WoodFill (schönes Holzspan-haltiges Filament, Haptik geht in Richtung raue Pappe 1,75mm & 3mm
Nylon Taulman 645, (sehr dehnbares Material, Druck ähnl. wie ABS, d.h. hält schlecht auf der Bauplattform, Heated Bed nötig) 3mm
PLA Flex (von Ultimaker, in Schwarz) – das wurde z.B. in diesem Kleid verdruckt. in 3mm

Gern könnt ihr euch auf Nachfrage auch Teststücken abschneiden. Wer in Zukunft Materialwüsche hat oder mal was mitbestellen würde. Hier melden.

 

 

Endstation Rosenwerk? Die große Vision eines MAKERZENTRUMS

rosenstrasseDas Fehlen eines adäquaten Raumes zur Gründung des Fabrikationslabors Ende 2013 haben wir zum Anlass genommen als mobile Hightech-Werkstatt an den Start zu gehen und bestehende Orte in temporäre Makerspaces umzuwandeln. Das ganze als gefördertes Projekt mit dem Namen METAFAB aufzuziehen und während der Laufzeit an open source DIY-Entwicklungen zu Arbeiten. Zu diesem Schritt haben wir uns bewusst Entschieden um die Idee offener (Hightech) Werkstätten eine größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und aktiv am Aufbau eines Maker-Netzwerkes, unter Einbindung bestehender Einrichtungen, zu arbeiten. Auf der Webseite des Verbund offener Werkstätten findet sich dazu ein schöner Artikel.
In kürze beziehen wir die vierte Station, das Jahr und unsere Tour neigt sich dem Ende zu und die Frage danach wo die Reise endet, wird damit immer dringlicher. Was sich jedoch an jeder Station bisher bewiesen hat, ist die Erkenntnis, dass eine Makerspace umso interessanter wird, umso mehr sich um diesen herum gesellt, sei es eine Kantine, Galerie oder Büros von anderen Kreativarbeitern. Unsere Vision verdichtet sich immer stärker hin zu einem MAKERZENTRUM.
Unsere Freunde vom Werk.Stadt.Laden. machen gerade Pause, mit dem erklärten Ziel sich auf einen kolossalen Neustart vorzubereiten. Angefangen haben sie bereits mit der Einrichtung einer 80m² großen Holzwerkstatt auf der Rosenstraße. Die Kollegen planen den kompletten Umzug des Ladens von der Werner- auf die Rosenstraße, mit  die Foto-, Siebdruckwerkstatt und dem ganzen Rest. Auch für das FabLab wäre dort noch Platz, aber das geht nicht ohne euch!
Zur Anmietung von Räumen für das FabLabDD auf der Rosenstraße (oder an anderer Stelle) möchten wir schon jetzt dazu aufrufen Mitglied des Konglomerat e.V. – Trägerverein des FabLabs – zu werden. Ohne einen festen Stamm an Teilhabern, das heißt ohne euch werden wir keinen festen Standort für das FabLabDD finanzieren können!

 

Du hast Interesse, aber noch Fragen, würdest gerne den Raum besichtigen oder hast sonstige Anliegen? Dann schreib uns eine Nachricht und wir melden uns bei dir!

WSL_schriftmarke

Werk.Stadt.Laden & Konglomerat e.V.

Einige haben es vielleicht mitbekommen… Die Holzwerkstatt des Werk.Stadt.Laden musste in den letzten Monaten oft umziehen und der WSL ist aktuell eher Werk.Stadt.Lager als Laden. Um weiterzukommen erschließt der WSL und Konglomerat e.V. nun eine Fläche in der Rosenstrasse für die Holzwerkstatt und Lagerfläche.

Jede(r) UnterstützerIn und neue Mitglieder sind willkommen. Mitmachen ist da die Devise. Hier gehts zum Mitgliedsantrag für den Verein hinter FabLabDD und Werk.Stadt.Laden.

Matti schlägt im frei geräumten SLUB Makerspace ein Rad

Makers Wanted!

Da ist noch Platz für dich und deine Ideen!

Es werden stets Ideen für Kurse, Leute für die Betreuung, Ideen und Mitgestalter gesucht. Die Welt auf den Kopf stellen? Du bist das FabLab, Du gestaltest die Werkstatt. Also mach mit. FabLab Mitstreiter welche Werkstattzeiten betreuen erhalten die Kurse ermäßigt bzw. kostenlos.

Melde dich am besten via Email bei uns oder komm zu den Werkstattzeiten mal vorbei.

Formula Student meets FabLabDD

Wir haben mit unseren 3D-Druckern und gemeinsamem Drucker-Fachsimpeln dem Dresdner Formula Student Team geholfen. Das Problem: günstig eine Halterung für die Nase des Renners bauen bzw. drucken. Wir sind gespannt ob die Nase hält was das Material verspricht und wünschen viel Erfolg!

Hier der Beitrag von Robert:

Befestigung der Nase am Fahrzeug „JulE“ Saison 2013/14Renner
Prinzip: An jedem Rennfahrzeug der Formula Student befindet sich ein „Crash Element“ am vorderen Teil des Fahrzeugs.

Nase

Dieses soll im Falle eines Unfalls den Aufprall dämpfen. Um das „Crash Element“ zu verdecken und gleichzeitig bessere aerodynamische Eigenschaften des Fahrzeuges zu erreichen wird eine Nase angebracht. Diese Nase wurde in den Jahren zuvor angeschraubt, was aufwendig war und die Aerodynamik negativ beeinflusste. In der Saison 2013/14 wird die Nase das erste Mal ohne Schrauben befestigt, dafür aber mit Führungsschiene und Pilzköpfen als Einhängsystem.

nackte Nase

Die Führungsschienen werden auf der AIP befestigt und die Pilzköpfe kommen an Winkel in der Nase.

halter

Um einen reibungsfreien Ablauf der Rennen zu sichern wurden diverse Tests an den Führungsschienen und den Pilzköpfen durchgeführt.

Speziell für die Führungsschienen bedeutete dies einen Test zu dem Einfluss der thermischen Beanspruchung auf die Funktionstüchtigkeit (Erwärmung auf ca. 65°C) und einen Dauerfestigkeitstest mit 1000 „Ein- und Ausrastern“. Da es sich bei den Führungsschienen um kein Normteil handelt und uns eine Fertigung dieser nicht möglich ist, sind wir sehr dankbar mit dem FabLab Dresden einen zuverlässigen Partner gefunden zu haben.

Da das FabLab Dresden über die notwendige Ausrüstung und das notwendige Fachwissen verfügt, war es uns möglich mehrere Materialien auf ihre Eigenschaften zu testen und Führungsschienen zu drucken, welche die erforderlichen Tests mit Bravour gemeistert haben.

Wir bedanken uns sehr bei der FabLab Crew für die reibungslose Zusammenarbeit und deren hohe Motivation und hoffen auch in Zukunft weiter mit dem FabLab Dresden arbeiten zu dürfen.

Rückblick – Arbeit am Dome in der FabStation SLUB – maker in residence


WorkPiece BlinkenDome – Timelapse Aufbau on Vimeo.

 

Vor dem MetaFab wurde das Licht in der Sniega Buda von einem Arduino gesteuert. Damit waren schon eindrucksvolle, aber recht einfache Animationen möglich, welche umständlich in C programmiert werden mussten. Im Prinzip waren es 2-dimensionale Muster, dargestellt auf einen 3-dimensionlanen Matrix. 
Die Idee, den Aufenthalt im Zelt zu einer Reise zu machen, wollten wir während des Metafabs umsetzen. Mit dem Zelt wie in einer Seifenblase durch einen mit Farbe gefüllten Raum zu reisen und darin unterschiedlichste Dinge zu entdecken. Dafür war die Leistungs eines Arduinos viel zu knapp bemessen, weswegen wir uns für einen Raspberry Pi entschieden, die LEDs anzusteuern.
Das WorkPiece im MetaFab bestand daraus, eine Möglichkeit zu schaffen, mit der LED-Matrix im Zelt einen echten 3-dimensionalen Raum abzubilden und das Zelt eigenhändig durch diesen Raum zu steuern. Das ist durch viel Programmierarbeit auch gelungen. Jetzt kann man in typischen Grafikprogrammen Räume bauen oder auch Videos zu Räumen „aufstapeln“. Die Steuerung erfolgt dann über einen Beschleunigungssensor, wobei Manipulationen auf allen Raumachsen, in alle Raumrichtungen und in der Größe der abgebildeten Halbkugel möglich sind. Dabei ist ziemlich viel Code entstanden, den wir öffentlich bereitstellen und von allen genutzt werden kann!

 

Download Source Code – Blinken Dome (aka Sniegabuda)

source code for interactive led matrix (voxelspace) power for Raspberry Pi

 

 

FabStation #2 – Cloudsters – Coworking mal anders

FabLabDD ist auf die Neustädter Seite gewechselt.

 

Zeitraum und Lage der Station

Bis 8. August findet ihr uns auf der Bautzner Straße 22 bei Cloudsters.

 

Der Ort und Gastgeber

Bis Anfang August ist der neue Cloudsters CoWorking Space unser Gastgeber.

Über cloudsters – Arbeitsleben der Wir-Generation:
Was heute seinen Anfang nimmt, wird morgen schon selbstverständlich sein. Menschen unterschiedlicher Disziplinen finden sich für die Dauer einer Aufgabe oder eines Projekts zusammen, formieren sich immer wieder neu. Starre Firmenstrukturen weichen einem sich ständig verändernden Netz aus Beziehungen, Kompetenzen und Talenten. Lösungen entstehen im Austausch der jeweils besten Experten. Neue Unternehmen, Social Businesses und gemeinnützige Initiativen werden erdacht und gemeinschaftlich mit Leben gefüllt.

 

Programm

Hier gibts das aktuelle Programm