Formula Student meets FabLabDD

Wir haben mit unseren 3D-Druckern und gemeinsamem Drucker-Fachsimpeln dem Dresdner Formula Student Team geholfen. Das Problem: günstig eine Halterung für die Nase des Renners bauen bzw. drucken. Wir sind gespannt ob die Nase hält was das Material verspricht und wünschen viel Erfolg!

Hier der Beitrag von Robert:

Befestigung der Nase am Fahrzeug „JulE“ Saison 2013/14Renner
Prinzip: An jedem Rennfahrzeug der Formula Student befindet sich ein „Crash Element“ am vorderen Teil des Fahrzeugs.

Nase

Dieses soll im Falle eines Unfalls den Aufprall dämpfen. Um das „Crash Element“ zu verdecken und gleichzeitig bessere aerodynamische Eigenschaften des Fahrzeuges zu erreichen wird eine Nase angebracht. Diese Nase wurde in den Jahren zuvor angeschraubt, was aufwendig war und die Aerodynamik negativ beeinflusste. In der Saison 2013/14 wird die Nase das erste Mal ohne Schrauben befestigt, dafür aber mit Führungsschiene und Pilzköpfen als Einhängsystem.

nackte Nase

Die Führungsschienen werden auf der AIP befestigt und die Pilzköpfe kommen an Winkel in der Nase.

halter

Um einen reibungsfreien Ablauf der Rennen zu sichern wurden diverse Tests an den Führungsschienen und den Pilzköpfen durchgeführt.

Speziell für die Führungsschienen bedeutete dies einen Test zu dem Einfluss der thermischen Beanspruchung auf die Funktionstüchtigkeit (Erwärmung auf ca. 65°C) und einen Dauerfestigkeitstest mit 1000 „Ein- und Ausrastern“. Da es sich bei den Führungsschienen um kein Normteil handelt und uns eine Fertigung dieser nicht möglich ist, sind wir sehr dankbar mit dem FabLab Dresden einen zuverlässigen Partner gefunden zu haben.

Da das FabLab Dresden über die notwendige Ausrüstung und das notwendige Fachwissen verfügt, war es uns möglich mehrere Materialien auf ihre Eigenschaften zu testen und Führungsschienen zu drucken, welche die erforderlichen Tests mit Bravour gemeistert haben.

Wir bedanken uns sehr bei der FabLab Crew für die reibungslose Zusammenarbeit und deren hohe Motivation und hoffen auch in Zukunft weiter mit dem FabLab Dresden arbeiten zu dürfen.

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