FabLab im Rosenwerk

Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass die Zeit der Wanderschaft nun ein Ende hat! Gemeinsam mit dem Werk.Stadt.Laden. und Freunden beziehen wir ab sofort eine Industrieimmobilie an der Ecke Rosenstraße/Jagdweg. Vereint verfolgen wir die Vision eine Achse der DIY-Kultur in Dresden aufzubauen. Den dort entstehenden Werkverbund nennen wir #ROSENWERK. (Link zum Konzept)

Merh dazu im Blog

 

Was ist ein FabLab?

FabLabs, übersetzt Fabrikationslabore, das sind für alle offene HighTech-Werkstätten, in denen an der Zukunft der Produktion gearbeitet wird und jeden zum Produzenten seiner eigenen Hardware werden lassen. Seit der Gründung des ersten FabLabs 2002 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, entstanden in unzähligen Städten auf der ganzen Erde unabhängige Ableger der Idee einer nutzergetragenen Fabrikationsstruktur.

Die Bandbreite existierender FabLabs ist recht groß. Es gibt kleine 20 m² Labore an Hochschulen, MiniFabLabs, geteilte Werkstätten mit teils kommerzieller Prägung (Maastricht, Berlin, ODC), rein ehrenamtliche Vereine (Bayreuth) bis zum über 100 m² großen Bastlerparadies. Es schwirren Begriffe wie Makerspace, Hackerspace, Techshop, usw. herum. Die Grenzen sind fließend. Etwas Ordnung und Klarheit kann die FabLab Charta liefern. Welche Technik ein FabLab haben kann, zeigen die Kollegen aus Japan hier: Youtube. Ausführlicher ist das Gateway College oder der Begründer der Idee im TedTalk. Als Grundausrüstung gelten: 3D-Drucker, CNC-Fräse, Vinylschneider/Schneidplotter und Lasercutter, alles eher in klein – in Schreibtisch- als in Industriegröße. „Das FabLab“ gibt es eigentlich nicht. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Netz, welches die Labore aufspannen – das „FabLab Ecosystem„. Es ist vor allem der Gedanke welcher zählt: Das Experimentieren mit Technik, das Herstellen von (individuellen) Dingen (personal fabrication), der offene Austausch von Ideen und das „Zusammen bauen“. Ein weitere Schwerpunkt von FabLabs ist daher die Ausbildung bzw. Befühigung der Nutzer die vorhandene Technik zu nutzen.


FabLab Dresden

In Deutschland gibt es FabLabs seit 2009. Das erste gab es in Aachen. Nun auch in Dresden… Das vor kurzem gegründete FabLab-Dresden Projekt besitzt (noch) keine eigenen Räumlichkeiten und ist dennoch existent und produktiv. Es ist mobil und nutzt bestehende Infrastrukturen zwischen Menschen und Gruppen sowie vorhandene Orte, Werkzeuge und Materialien zum Arbeiten. Es bedient sich eines ganzen Systems an freien Ressourcen und Möglichkeiten, welches wie ein unsichtbares Netz über der Stadt liegt und als dezentrale Fabrik einer unabhängigen Produktion fungiert.

 

Nutzen kann das FabLab jeder, egal ob privat, Schüler, Erfinder, eine Schule, Gründer… . Vor allem zu den offenen Werkstatt oder Labortagen. An diesen Tagen gilt: Kommen kann jeder und jeder erhält auch Hilfe und/oder Tipps zu seinem Projekt. Bitte beachtet auch die FabLab Carta. An diesen Tagen sind besonders offene Projekte und neue Ideen der Schwerpunkt. Wer nur mal schauen will ist natürlich auch willkommen. Außerhalb der offenen Labor-Zeiten sind wir offen für individuelle Nutzungen, auch durch Unternehmen, einfach fragen. Nutzer welche unsere Führerscheinkurse besucht haben, können die Technik zu allen (Öffnungs-)Zeiten nutzen, um Reservierung oder Geduld wird aber gebeten. :)

Fragen? Nimm Kontakt auf Info@fablabdd.de oder über Facebook. Wünsche, Ideen und Anregungen? hier gehts zur Umfrage.


Weitere informative Quellen: FabLab Forum auf Linkedin (u.a. Diskussion was ist ein FabLab) FabCon 2013 in Aachen, Europäische FabLab Konferenz mit vielfältigen Beiträgen über Labs, Aktionen, Zukunft etc. Vorträge (PechaKucha) als Video. Fab9 die FabLab Weltkonferenz.


Wir haben aus den vergangenen Aktionen ein Video zusammengebaut, welches euch zeigt was ein FabLabs sein kann und bietet. Viel Spaß beim Ansehen.

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